Hätte nicht gedacht, daß es so schnell geht. Aber er ist ja auch ein besonders großer Depp. Also, selbe Masche wie beim »Humanitären Hilfskonvoi« nach Gaza, wie bei den Pazifistendeppen von der Linkspartei und bei dem anderen Gutmenschen-Geschmeiß: bewußt in Kauf genommener, inszenierter Skandal, ausgetragen auf dem Rücken von antisemitischen Reflexen, wie ekelhaft. Nun ja, FDP. Was will man erwarten.
14:31|VERWEIGERTE GAZA-EINREISE
Israel unterstellt Niebel politische Naivität
Verwunderung in Israel über Niebels Empörung: Ausländische Politiker dürften nicht nach Gaza – weil dort die Hamas regiert.
Israel hat überrascht auf die Kritik von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel reagiert, dem die Einreise in den Gazastreifen nicht erlaubt worden war. “Es gibt eine klare Politik“, sagte ein Repräsentant des israelischen Außenamtes. „Wir haben den Europäern schon seit langem erklärt, dass wir die Einreise ranghoher Politiker in den Gazastreifen nicht erlauben.“
Niebel hatte die Einreiseverweigerung als “großen außenpolitischen Fehler der israelischen Regierung bezeichnet”. Die Regierung mache es momentan auch ihren „treuesten Freunden“ schwer, ihr Handeln zu verstehen. Die Blockade sei „kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst“. Niebel wollte an diesem Sonntag im Gazastreifen ein Klärwerk besuchen, das mit deutscher Entwicklungshilfe finanziert wird.
Der Zentralrat der Juden kritisierte Niebels Äußerungen als ungeschickt und undiplomatisch. Die Haltung Israels zur Einreise ausländischer Politiker in den Gazastreifen sei Niebel bekannt gewesen, sagte Generalsekretär Stephan Kramer. Scharfe Kritik äußerte Kramer an der Bemerkung Niebels, die Blockade des Gazastreifens sei kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst. „Das ist kindisch und zynisch angesichts der israelischen Opfer in Sderot und andernorts durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen“, so Kramer. Die Blockade berühre vielmehr „vitale Sicherheitsinteressen Israels“.
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