stehe vor dem Supermarkt, schreit so ein Pimpf: »Hey, weißer Nigger!«
Sach ich: »Brauchst Du was auf’s Maul??«
Er meint seinen Kumpel neben mir: »ne, ich mein den kleinen Nigger«
stehe vor dem Supermarkt, schreit so ein Pimpf: »Hey, weißer Nigger!«
Sach ich: »Brauchst Du was auf’s Maul??«
Er meint seinen Kumpel neben mir: »ne, ich mein den kleinen Nigger«
leider bürgerlich. Sehr bürgerlich. Um ehrlich zu sein: das ist die langweiligste, saturierteste Ecke von Seattle, wo er sich damals das Häußchen gekauft hat, unglaublich bourgeoise, wenngleich surreal schön auf amerikanische Weise: alle weiß, keine Obdachlosen, Parks werden nachts abgeschlossen, damit dort niemand von den Kids Dosenbier säuft.
Vielleicht wird aber andersrum ein Schuh draus: das Scheidungskind mit kaputter Kindheit aus Aberdeen/WA suchte später das, was es nie hatte, bemerkt aber zu spät, daß das eine bürgerliche Hölle ist. Folge: Eintritt in den Klub der 27.
Nun ja, schreibt selber, was ihr davon haltet, ich sach mal nach Besuch von Madison Park: dort hätte ich mich in den 90ern Jahren auf Drogen auch erschossen…
Hier der Ort seines Selbstmordes:
Der Park nebenan ist für Pilger, denn es gibt ja kein Grab (Asche wurde geklaut):
Sybille aus der Schweiz war auch da …:
Aber ein Cliché ist wahr: Seattle, Music City …
Auch das sehr geil:
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