Archive for the 'Ackermann' Category

Was ich mir für 2012 wünsche?

Ganz einfach. Ich setze auf das Realistische: Niedergang dieser ‘Regierung’, Niedergang dieser ‘Krankenversicherung’, Niedergang der FDP, Niedergang dieses ‘Finanzsystems’, Niedergang dieser ‘Sicherheitspolitik’, Niedergang der Börsen, Niedergang dieser ‘Demokratie’, Niedergang dieser ‘Eliten’, Niedergang dieser Talkshowbagage, die uns den »Die Riester-Rente ist sicher«-Scheißdreck nochmal verkaufen will, damit sie einstweilen ihr ergaunertes Geld aus dem faulen System holen können, um es z.B. in dänische Kronen, Gold oder Handkäs zu investieren.

Weg mit dem ganzen bourgeoisen Verbrechergesindel, das nicht mal bei einem Kredit mehr ordentlich bescheißen kann! ICH HABE KEINEN RESPEKT VOR LEUTEN, DIE NICHT MAL 500.000 EURO UM DIE ECKE BRINGEN KÖNNEN.

2012: wird ein Spitzenwein äh -jahr. Hab ich im Urin. Es wird richtig knallen, denkt an mich, wenn es losgeht.

Occupy something II

Von den Anwesenden am Rathaus Hamburg (ich sage bewusst nicht Demonstranten) lässt sich schon sicher sagen, dass die Mehrheit dem Umfeld der Mittelschicht zuzuordnen ist. Es waren angeregte Diskussionen zwischen den Menschen zu vernehmen. Über die Bankenkrise und über die Tatsache, dass viele abhängig Beschäftigte, die acht Stunden am Tag arbeiten, nicht von ihrem Einkommen leben können.

Interessant war auch, dass Parteien, Gewerkschaften und sonstige Verbände versuchten, sich mit der Demo zu solidarisieren. Diese wurden aber von den Organisatoren in die Schranken gewiesen. Nur selbst gemalte Schilder waren gewünscht, keine Fahnen oder Parteiabzeichen.

Jedoch kam mir die gesamte Szenerie etwas wirr vor. Die einen trugen Spaßplakate, die anderen nicht, während eine Rednerin aus Ägypten etwas über die Geschehnisse auf dem Tahrir Platz erzählte.  Die Reden erweckten den Eindruck, einen globalen Zusammenhang herstellen zu wollen. Jedoch gelang dies nicht so ganz. Ähnliches galt auch für einen Sprecher aus Spanien.

Dann gab es da noch eine kleine Spaßguerilla (drei Leute), die mit lauter Musik die Veranstaltung störten (ich hatte zunächst verkleidete FDP Wähler vermutet).

Alles in allem hatte ich nicht das Gefühl, dass hier was großes in Gang gekommen ist. Das schaute eher nach einem Event aus, ähnlich der Facebook-Partys.

Warum sollte auch was passieren. Die 98,9% haben noch genügend Geld um etwas kaufen zu können und verstehen überhaupt nicht, was der Markt ist und was er mit ihnen macht. Vielleicht helfen Adornos Reflexionen zur Klassentheorie weiter.

 

Occupy something I

Ich persönlich glaube, es dauert noch etwas mit der Revolution.

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