Archive for the 'Antisemitismus' Category

Nobelpreisfrieden (2012)

Ich finde das

nicht gut, daß man

sich voll grass über Leute lustig macht,

die offensichtlich das

Anfangsstadium der

Altersdemenz erreicht oder überschritten haben.

 

Fritz the Blitz, Nobelpreisfrieden (2012), Gesammelte Werke, Bd. 23, Abt. VI, Politische Gedichte.

Was ich zu Grass zu sagen habe?

Fürchten Sie sich vor alten Männern, denn sie haben nichts zu verlieren.

GBS

Neonazis bescheren Oslo einen 11. September

So, einer mußte ja mal mit den Porno-Thesen anfangen. Und was immer noch den Unterschied zwischen links und rechts markiert, aller Deppen da draußen zum Trotz: Rechts = Faschismus gegen Andersdenkende, Links = Progressives Emanzipationsdenken, von was auch immer.

N-TV, Antisemitismus: Du bist Deutschland

Nun ist es ja kein Geheimnis, daß hierzulande wie anderswo in der »liberalen« Welt der Antisemitismus die stärkste Leitwährung für Spießer ist, um ihr vergeudetes Leben repressiv zu entsublimieren. Letzten Montag hatte der Spiegel mal wieder »Davids Rächer« aufgeboten, die Mär von den Killerkomandos des Mossad, die typisch jüdisch sein sollen. Blut fehlte allerdings, so weit konnten sie noch denken. Im Blockseminar in Österreich fragte man mich sogar, wie und warum sowas in Deutschland 60 Jahre nach dem Holocaust möglich sei. Naja, sagte ich, darum. Über 60 Jahre danach darf man doch den Antisemtismus nicht dem Ausland überlassen, wo kämen wir da hin? Ihr könnt froh sein, daß ihr nie dabei wart. Muahauahar. Ok, das habe ich mir verkniffen.

Heute vormittag postete N-TV ein ebenso geniales Bild, das es mit folgendem Text versah:

Wir sehen also die türkische Mördertruppe der »Friedensflotte«, die hier auf die Israelischen Soldaten eindrischt. Das geile ist, niemand schien dieses antisemitische, weil die Wahrheit (Täter-Opfer-Umkehr) verdrehende Bild mitsamt Text zu bemerken. Außer Muli natürlich. Gegen 12.30 schrieb ich eine Pöbelmail an N-TV, daß der große Vorteil von Stürmer-ausgebildeten Journalisten sei, daß sie Antisemitismus ohne krumme Nasen aufs Bild bringen können. Und siehe da: gegen 17 Uhr wurde folgendes ergänzt. Danke, Deutschland!

Also ich sag nur noch VergewaltigerInnen

seid Ihr auch so emanzipiert? Oder gehört Ihr zu den dämlichen Linken?

»Das Schöne an der Linken ist, dass sie wie jede Glaubensbewegung eine Reihe von Geboten und Vorschriften kennt, die es unbedingt zu befolgen gilt. Man muss sich nur hineindenken können in diese Welt. Dass man als guter Linker nur noch von “BäckermeisterInnen” spricht und schreibt, versteht sich von selbst. Aber soll man auch “HolocaustleugnerInnen” sagen oder “VergewaltigerInnen“?«

Mit dem Hitlerizer klingt Sarrazin endlich authentisch

einfach mal durchjagen, den ScheiSS:

De Törken errrobern Doitschland genauso, we de Kosovarrren das Kosovo errrobert haben: dorch aine höherrre Gebortenrrate! Das wörde mär gefallen, wenn es ostoirrropääsche Joden wärrren mät ainem om 15 Prrrozent höherrren ÄQ als dem da doitschen Bevölkerrrong! Äch habe dazo kaine Lost bai Bevölkerrrongsgrrroppen, de ährrre Brrrängschold zor Äntegrratäon nächt akzeptierrren, ond auch, wail es extrrrem viel Geld kostet ond wär än den nächsten Jahrzehnten genögend anderrre grrroße Herrausforderrrongen zo bewältägen haben!

Was machen eigentlich Verschwörungs’theoretiker’

wenn sich die US-A und das Machthebräertum gegenseitig bepöbeln? Der Fall ist irgendwie nicht vorgesehen.

Israel und Libanon
„Unifil hat nicht genug getan“
Israel hat der UN-Schutztruppe Unifil vorgehalten, das Gefecht an der Grenze zu Libanon zugelassen zu haben. Der Zwischenfall sei eine „voraus geplante Armeeoperation“ der Libanesen gewesen. Das Weiße Haus teilte mit, die Schüsse seien vollkommen ungerechtfertigt gewesen. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem

Die “Welt” …

und Ihre pöbelnde Leserschaft sind, wie wir wissen, nicht
zu übertreffen.
Jedoch, die politisch-ideologische Gesinnung einiger pöbelnder
Welt Leser gibt zu denken.
84 von Ihnen finden diesen Beitrag super. Ganze sieben Leser wohl nicht.

Dirk Niebel, Antisemit

Hätte nicht gedacht, daß es so schnell geht. Aber er ist ja auch ein besonders großer Depp. Also, selbe Masche wie beim »Humanitären Hilfskonvoi« nach Gaza, wie bei den Pazifistendeppen von der Linkspartei und bei dem anderen Gutmenschen-Geschmeiß: bewußt in Kauf genommener, inszenierter Skandal, ausgetragen auf dem Rücken von antisemitischen Reflexen, wie ekelhaft. Nun ja, FDP. Was will man erwarten.

14:31|VERWEIGERTE GAZA-EINREISE
Israel unterstellt Niebel politische Naivität

Verwunderung in Israel über Niebels Empörung: Ausländische Politiker dürften nicht nach Gaza – weil dort die Hamas regiert.

Israel hat überrascht auf die Kritik von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel reagiert, dem die Einreise in den Gazastreifen nicht erlaubt worden war. “Es gibt eine klare Politik“, sagte ein Repräsentant des israelischen Außenamtes. „Wir haben den Europäern schon seit langem erklärt, dass wir die Einreise ranghoher Politiker in den Gazastreifen nicht erlauben.“

Niebel hatte die Einreiseverweigerung als “großen außenpolitischen Fehler der israelischen Regierung bezeichnet”. Die Regierung mache es momentan auch ihren „treuesten Freunden“ schwer, ihr Handeln zu verstehen. Die Blockade sei „kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst“. Niebel wollte an diesem Sonntag im Gazastreifen ein Klärwerk besuchen, das mit deutscher Entwicklungshilfe finanziert wird.

Der Zentralrat der Juden kritisierte Niebels Äußerungen als ungeschickt und undiplomatisch. Die Haltung Israels zur Einreise ausländischer Politiker in den Gazastreifen sei Niebel bekannt gewesen, sagte Generalsekretär Stephan Kramer. Scharfe Kritik äußerte Kramer an der Bemerkung Niebels, die Blockade des Gazastreifens sei kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst. „Das ist kindisch und zynisch angesichts der israelischen Opfer in Sderot und andernorts durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen“, so Kramer. Die Blockade berühre vielmehr „vitale Sicherheitsinteressen Israels“.

Deutsche »Politiker« wollen Juden

wieder mal maßregeln. Hat damals funktioniert, wird aber nicht mehr funktionieren, weil sie nun endlich nen eigenen Staat mit Atombombe haben. Insofern sollte man Dirk sagen, daß man sie nicht mehr mit der Gestapo abholen kann, wenn das Ressentiment mit einem durchgeht.

Eklat bei Nahostreise
Minister Niebel legt sich mit Israel an

Harte Töne von einem deutschen Spitzenpolitiker: Entwicklungshilfeminister Niebel greift die israelische Regierung an, weil sie ihm die Einreise in den Gaza-Streifen verweigert. Er spricht von einem “großen außenpolitischen Fehler”, für Israel sei es im Nahost-Konflikt “fünf vor Zwölf”.

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