Tag Archive for 'Antisemiten'

Der neue Taxi Driver

Jede Epoche hat ihre eigenen Ikonen. Manche verwirrte Teenager werden sich vermutlich jetzt das anstatt Travis Bickle an die Kinderzimmertür hängen, wie einst Fritz:

Was machen eigentlich Verschwörungs’theoretiker’

wenn sich die US-A und das Machthebräertum gegenseitig bepöbeln? Der Fall ist irgendwie nicht vorgesehen.

Israel und Libanon
„Unifil hat nicht genug getan“
Israel hat der UN-Schutztruppe Unifil vorgehalten, das Gefecht an der Grenze zu Libanon zugelassen zu haben. Der Zwischenfall sei eine „voraus geplante Armeeoperation“ der Libanesen gewesen. Das Weiße Haus teilte mit, die Schüsse seien vollkommen ungerechtfertigt gewesen. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem

Heute dürfen die Nazis

ausnahmsweise mal nicht den Bundespräsidenten mitwählen. Obwohl, man weiß es nicht, wer sich hinter dieser Liste der Bundesversammlung verbirgt. Eines allerdings ist sicher: Ein Nazi und Mörder weniger, seit Hans Filbinger nicht mehr als Wahlmann aufgestelt wurde, letztlich auch durch den (zu spät) erfolgten Protest seiner Kollegen. Bis Köhler I hatte also niemand in Deutschland daran Anstoß genommen, daß ein Nazirichter, der mehrere Menschen in den Tod geschickt hat, unseren Grußaugust aus Bellevue mitwählt. Wäre er aber dummerweise Mitläufer und Kaffeekocher in der SED gewesen, so hätten wir einen wahrhaft weittragenden Skandal erlebt.

Dirk Niebel, Antisemit

Hätte nicht gedacht, daß es so schnell geht. Aber er ist ja auch ein besonders großer Depp. Also, selbe Masche wie beim »Humanitären Hilfskonvoi« nach Gaza, wie bei den Pazifistendeppen von der Linkspartei und bei dem anderen Gutmenschen-Geschmeiß: bewußt in Kauf genommener, inszenierter Skandal, ausgetragen auf dem Rücken von antisemitischen Reflexen, wie ekelhaft. Nun ja, FDP. Was will man erwarten.

14:31|VERWEIGERTE GAZA-EINREISE
Israel unterstellt Niebel politische Naivität

Verwunderung in Israel über Niebels Empörung: Ausländische Politiker dürften nicht nach Gaza – weil dort die Hamas regiert.

Israel hat überrascht auf die Kritik von Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel reagiert, dem die Einreise in den Gazastreifen nicht erlaubt worden war. “Es gibt eine klare Politik“, sagte ein Repräsentant des israelischen Außenamtes. „Wir haben den Europäern schon seit langem erklärt, dass wir die Einreise ranghoher Politiker in den Gazastreifen nicht erlauben.“

Niebel hatte die Einreiseverweigerung als “großen außenpolitischen Fehler der israelischen Regierung bezeichnet”. Die Regierung mache es momentan auch ihren „treuesten Freunden“ schwer, ihr Handeln zu verstehen. Die Blockade sei „kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst“. Niebel wollte an diesem Sonntag im Gazastreifen ein Klärwerk besuchen, das mit deutscher Entwicklungshilfe finanziert wird.

Der Zentralrat der Juden kritisierte Niebels Äußerungen als ungeschickt und undiplomatisch. Die Haltung Israels zur Einreise ausländischer Politiker in den Gazastreifen sei Niebel bekannt gewesen, sagte Generalsekretär Stephan Kramer. Scharfe Kritik äußerte Kramer an der Bemerkung Niebels, die Blockade des Gazastreifens sei kein Zeichen von Stärke, sondern eher ein Beleg unausgesprochener Angst. „Das ist kindisch und zynisch angesichts der israelischen Opfer in Sderot und andernorts durch Raketenangriffe aus dem Gazastreifen“, so Kramer. Die Blockade berühre vielmehr „vitale Sicherheitsinteressen Israels“.

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