Tag Archive for 'Lösungsmittel'

Occupy something I

Ich persönlich glaube, es dauert noch etwas mit der Revolution.

Porsche 911 Carrera

steht gerade vor dem Aldi in der krasso Südstadt. Die Milionäre von heute sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

Jahahahaahahaaaa, Calamity Jane

ist wieder da! Lange nix mehr gehört von der hirnverbrannten Tante, dafür nun umso besser: fiese Gremlins haben sich ihres Gehirns bemächtigt, neue Synapsen verlegt, so daß sie nun Licht in Jutesäcken einfangen kann. Da sind dann schon mal solche Gedanken dabei:

Eva Herman über die Loveparade
—Sodom und Gomorrha
Die ehemalige “Tagesschau”-Sprecherin Eva Herman hat einen umstrittenen Text zur Katastrophe in Duisburg verfasst. Sie vermutet, “ganz andere Mächte” wollten dem “schamlosen Treiben endlich ein Ende” setzen. Von Christina Maria Berr

Deutsche

sind einfach schlechte Verlierer. Kein Stil, keine Größe. Nur Verwirrung und Beschwerde darüber, warum wir? Wir sind doch so gerecht, so gut, so beliebt. Wie konnte der liebe Gott nur … Infantiler Kindertraum, Schland.

Und wenn mir jetzt noch einer

von diesen Dreckschweinen aus der Politik sagt, es gäbe keine Alternativen, dann nenn ich ihn öffentlich einfach das, was er ist: Einen schmieriger Heuchler ohne Rückgrat. Eine ekelhafte Hämorrhoidenpritsche, die mit der Scheißbürste rausgehauen gehört.

Überwachungswende

Briten machen Schluss mit Big Brother

Der rabiateste Überwachungsstaat der westlichen Welt wagt die Kehrtwende. Großbritanniens neue Regierung will die Vorratsdatenspeicherung abschaffen, biometrische Personalausweise einmotten und Netzsperren aufheben. Von Frank Patalong mehr..

Spätrömische Dekadenz (2)

Der Brunello ist überschätzt. Nach drei Tagen hintereinander diese 20-Euro-Plörre kann ich sie nicht mehr sehen. Irgendwie geht mir der Geschmack auf die Nerven. Ein geradliniger Äppelwoi kommt mir gerade ehrlicher vor.

Ich glaub ich schütte das Zeugs mal wech.

PNEW-Ehrenmitgliedschaft für Heiner Geißler

Zu Westerwelles Warnung vor “spätrömischer Dekadenz” sagte Geißler der “Welt”: “Die spätrömische Dekadenz bestand darin, dass die Reichen nach ihren Fressgelagen sich in Eselsmilch gebadet haben und der Kaiser Caligula einen Esel zum Konsul ernannt hat.” Insofern stimme Westerwelles Vergleich, sagte Geißler weiter: Vor 100 Tagen sei “ein Esel Bundesaußenminister geworden.”
Ich konnte den Geißler in seiner Zeit als aktiver Politiker nie leiden – um es vorsichtig auszudrücken – aber für den Spruch gibt es die PNEW-Ehrennadel in Silber.

Ökokonsum? Ja, mehr davon!

Diejenigen, die sich wohl mal als »links« definierten, weil sie Latzhose, Birkenstock und Henna trugen und verrotteten Öko-Kohl aßen, mokieren nun auf. Es gibt erste Anzeichen dafür, daß nicht nur Rechte was am Öko-Diskurs auszusetzen haben (»alles Medien-Lüge«), sondern auch Linke, weil Ihnen der Konsumaspekt – par excellance vorexerziert an diesem Freitag von Meredith Haaf – als anti-kritisch gilt. Öko-Pop ist Ihnen ein Graus, weil sich nur betroffen über die Welt und ihr Schicksal räsonnieren läßt. Mich selbst haben sie in den 90ern noch schräg angekuckt, weil ich genau das vorausgesagt habe und leider vergaß, es als Geschäftsidee (Beratungsagentur) zu verberuflichen, ich wäre wohl Millionär mitlerweile: Wenn Öko was reißen soll, dann muß es weg von diesen unterfickten, protestantischen Pfarrer-Töchtern aus dem norddeutschen Flachland und mitten ins Leben rein, die jouissance ansprechen. Diese Liga mokiert nun aber auf:

»Yet when “The Daily Mail” launches an anti-plastic bag campaign, Mike
Goodman begins to wonder whether “mainstreaming is going in the
direction we want to go”. The fact that environmentalism is no longer
political means “you’ve lost that distinctly anti-corporate point of
critique to mobilize people as a movement, to get them to change their
behaviour at a larger structural level”. Monbiot concurs: “The
consumerist response is completely hopeless. [...] The only effective
journalism is the journalism which mobilizes us as citizens rather than
as consumers.”«

Wenn den Grünen da nicht bald was einfällt, dann ist das Feld in 10 Jahren komplett an die FDP gegangen. Anti-corporatistisch waren sie eh nur mal am Anfang, als sie noch »sozialistisch« waren. Nach Entsorgung jener Personen (Trampert, Ebermann, Ditfurth …) Mitte der 80er Jahre sind sie nun auf Kurs. Wer was gegen Unternehmerprofite hat, der muß halt doch Kommunist bleiben, das zahlt sich nun wieder aus.

Gekauft ca. 1988

als die Welt noch in…, na ja, als die Mauer noch stand. Preis: ziemlich happige 3,20 DM.

Wiedergefunden 2010. Schreibt immer noch wie  neu, und wenn man dran riecht, wird man immer noch high.

Lösungsmittel made in FRG. Die gute alte Zeit.

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