Tag Archive for 'Spätrömische Dekadenz'

NATO

Oberst Gaddafi ist tot.
Neben Menschenrechten dienen Hitlervergleiche als Argument, die eigene Bevölkerung zu Überzeugen warum ein Krieg notwendig ist. Für kommende Kriege unterstützt PNEW Politik und Medien in der Propaganda Überzeugungsarbeit:

China:
Kapitalismus mit Sozialismus. Klingt schon wie Nationalsozialismus. Menschenrechte Fehlanzeige. Die Sache riecht enorm nach Hitler.

Indien:
Außen Demokratie, innen ein menschenverachtendes Kastensystem. Außerdem hängen überall Hakenkreuze im Land rum. Bei denen geht es doch zu, wie bei Hitlers unterm Sofa. Sarkozy ist bereits mit 10 Mirage Bombern unterwegs.

Nordkorea:
Mehr Hitler geht nicht. Die Empfehlung: 5 Atombomben drauf und weg ist Kim Jong Il. Die meisten sind dann auch pulverisiert aber zumindest gelten dann Menschrechte für Kakerlaken und ein Paar verstrahlte Höhlenbewohner.

Norwegen:
Das Land hat sich mittlerweile zum Ausbildungscamp für Hitlerindivdualisten entwickelt. Die NATO sollte im Namen der Menschenrechte dem ein Ende setzen. Cameron ist bereits mit britischen Ölmultis auf dem Weg. Schließlich gibt es in Norwegen auch einiges zu privatisieren.

Ungarn:
Gilt derzeit als Stätte der Wiedergeburt Hitlers.  Hier sollten Sanktionen erst einmal reichen.

Großbritannien und Frankreich:
Ob Banlieues oder Tottenham. Die Einstellung der Politiker gegenüber der eigenen Bevölkerung lässt das Herz eines jeden Goebbels höher schlagen. Auch hier scheint die Hitlerisierung weit voran geschritten zu sein.

Mein Vorschlag:
Die NATO bombardiert sich selbst. Damit wird auch die Finanzkrise schlagartig gelöst! Alle können von vorne anfangen.

Occupy something II

Von den Anwesenden am Rathaus Hamburg (ich sage bewusst nicht Demonstranten) lässt sich schon sicher sagen, dass die Mehrheit dem Umfeld der Mittelschicht zuzuordnen ist. Es waren angeregte Diskussionen zwischen den Menschen zu vernehmen. Über die Bankenkrise und über die Tatsache, dass viele abhängig Beschäftigte, die acht Stunden am Tag arbeiten, nicht von ihrem Einkommen leben können.

Interessant war auch, dass Parteien, Gewerkschaften und sonstige Verbände versuchten, sich mit der Demo zu solidarisieren. Diese wurden aber von den Organisatoren in die Schranken gewiesen. Nur selbst gemalte Schilder waren gewünscht, keine Fahnen oder Parteiabzeichen.

Jedoch kam mir die gesamte Szenerie etwas wirr vor. Die einen trugen Spaßplakate, die anderen nicht, während eine Rednerin aus Ägypten etwas über die Geschehnisse auf dem Tahrir Platz erzählte.  Die Reden erweckten den Eindruck, einen globalen Zusammenhang herstellen zu wollen. Jedoch gelang dies nicht so ganz. Ähnliches galt auch für einen Sprecher aus Spanien.

Dann gab es da noch eine kleine Spaßguerilla (drei Leute), die mit lauter Musik die Veranstaltung störten (ich hatte zunächst verkleidete FDP Wähler vermutet).

Alles in allem hatte ich nicht das Gefühl, dass hier was großes in Gang gekommen ist. Das schaute eher nach einem Event aus, ähnlich der Facebook-Partys.

Warum sollte auch was passieren. Die 98,9% haben noch genügend Geld um etwas kaufen zu können und verstehen überhaupt nicht, was der Markt ist und was er mit ihnen macht. Vielleicht helfen Adornos Reflexionen zur Klassentheorie weiter.

 

Neulich bei ATU

Tuningläden sind auch nicht mehr das, was sie mal waren. Haben jetzt schon diesen Marx als Hörbuch neben meinen Dieter ins Regal gelegt. Scheint wohl ne Krise zu geben.

Der neue Taxi Driver

Jede Epoche hat ihre eigenen Ikonen. Manche verwirrte Teenager werden sich vermutlich jetzt das anstatt Travis Bickle an die Kinderzimmertür hängen, wie einst Fritz:

Wenn ich Franzose wäre

oder besser Französin, dann würde ich mir schon Gedanken machen, wie man auf einmal »frei« sein kann von dem »angeblichen« Vorwurf des »unglaubwürdig« gewordenen »mutmaßlichen« Opfers der Vergewaltigung. Mag ja sein, daß das Zimmermädchen so blöd ist zu glauben, sie kann als gefakte Asylsuchende im puritanischen Amerika, wo alles auf persönliche Glaubwürdigkeit und moralische Integrität angelegt ist, mal eben ein bißchen Geld machen (und auch, daß sie erst noch andere Zimmer gesäubert hat, bevor sie sich dem Hotelchef anvertraut hat, spricht nicht gegen sie): aber Vaginahämatome, Schulterverletztungen und Spermaspuren auf Tapete und Fritzens Penissrakete sprechen eine eigene Sprache. Hat sich die Geschädigte wohl mit dem verlogenen amerikanischen Rechtssystem verdaddelt, die Gute.
Wie dem auch sei: wie man aber auch einfach so eine politische Karriere zerstören kann, das sollte die US-Institutionen mal zum nachdenken bringen. In diesem Sinne hege ich große Sympatien dafür, daß DSK wohl freikommt. Nur um damit die Amis in den Wahnsinn zu treiben mit Französischem Laissez-faire: Ja, es gab Sex, aber einvernehmlich. Kein Problem in Europa: wo er privat seinen Pimmel reinsteckt, is einfach egal bei uns. Ami got home, Kulturkampf rulez.

Hey Fritz

wenn beim Scooter-Hören mal wieder Dein iBook ins schwitzen kommt, stell es einfach in den Kühlschrank, funktioniert:

Brüssel

ist eine Reise wert. Man kann Drogenbosse zuhause in ihrem Schloß besuchen

Deppen live auf der Straße zuschauen

oder sich in Pralinenläden vollfressen

Menus gibt’s direkt neben Grand Place in den engen Passagengäßchen der Galeries Royales für sagen und schreibe 12-18 Euro (2 Gänge), 25 Euro (3 Gänge) oder ab 35 Euro (5 Gänge), manchmal auch mit ner Pulle Wein dazu. Was braucht man mehr. Gestern Austern mit Muscadet von der Loire, die Ärmelkanal-Schlabberdinger können aber leider nicht mit den Pacific Oysters in Seattle mithalten. Nur so zur Info für Dekadenz-Fritz, wenn er mal wieder mit dem Daimler in Brüssel ist. Cairo würde die Buden eh anzünden, deswegen sag ich erst gar nicht, wo wir gestern waren ….

Guttenberg, der Plagiator

Ich kann Euch gar nicht sagen, wie ich mich vor Lachen wegschmeiße. Aber der Politiker-Darsteller von Schmalzberg hat die Öffentlichkeit und seine Universität betrogen. Jeder, der Menschenkenntnis besitzt, weiß, daß an dem Typen nichts stimmen kann, aber daß er dermaßen doof ist, hat sogar mich ein wenig überrascht …. Oder, um es anders zu sagen: »Jürgen Trittin lästerte: „Egal ob vorsätzliches Plagiat oder einfache Schlamperei: Guttenberg hat zum ersten Mal das Problem, dass er die Verantwortung auf keinen anderen abschieben kann.“«

Im Anhang das PDF mit der Ausgabe der Kritischen Justiz, in dem die Rezension von Andreas Fischer-Lescano drin ist und die Ende des Monats erscheinen wird.

»Der investigative Undergroundjournalist ‘the mule’ sagt: Schmalztolle landet auf dem Müllhaufen der Geschichte.«

Rezension_KritischeJustiz2011

Klassik

ist auch nicht mehr das, was sich Adorno darunter vorgestellt hat:

Deutsche »Politiker« wollen Juden

wieder mal maßregeln. Hat damals funktioniert, wird aber nicht mehr funktionieren, weil sie nun endlich nen eigenen Staat mit Atombombe haben. Insofern sollte man Dirk sagen, daß man sie nicht mehr mit der Gestapo abholen kann, wenn das Ressentiment mit einem durchgeht.

Eklat bei Nahostreise
Minister Niebel legt sich mit Israel an

Harte Töne von einem deutschen Spitzenpolitiker: Entwicklungshilfeminister Niebel greift die israelische Regierung an, weil sie ihm die Einreise in den Gaza-Streifen verweigert. Er spricht von einem “großen außenpolitischen Fehler”, für Israel sei es im Nahost-Konflikt “fünf vor Zwölf”.

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