Tag Archive for 'USA'

Was machen eigentlich Verschwörungs’theoretiker’

wenn sich die US-A und das Machthebräertum gegenseitig bepöbeln? Der Fall ist irgendwie nicht vorgesehen.

Israel und Libanon
„Unifil hat nicht genug getan“
Israel hat der UN-Schutztruppe Unifil vorgehalten, das Gefecht an der Grenze zu Libanon zugelassen zu haben. Der Zwischenfall sei eine „voraus geplante Armeeoperation“ der Libanesen gewesen. Das Weiße Haus teilte mit, die Schüsse seien vollkommen ungerechtfertigt gewesen. Von Hans-Christian Rößler, Jerusalem

Heute vor 41 Jahren waren die Amis

zum ersten Mal nicht auf dem Mond. Aus der neuen Serie »Dialektik für den Alltag«.

Avatar

ist übrigens der beste Anti-Vietnam-Film aller Zeiten. Einfach großartig. Die technischen Gimmicks sind aber uninteressant.

Jaaaaaaaaa. Endlich wieder Mülltrennen!

Mein Gott, was für eine Erlösung: ich kann wieder Müll trennen. Endlich vom Zwang befreit, alles hirnverschissen in einen Pott zu werfen, wie man das in USA so macht. Unser Zimmer sah nämlich jeden Tag ungefähr so aus:

Meine Güte, endlich wieder frei, ganz ohne Zwang und schlechtes Gewissen, dafür in der Gewißheit, etwas Gutes und Richtiges zu tun!

Der evangelische Vikar Ihres Vertrauens

There is no such thing like »Vulkanasche«

Sowas gibt es nicht. In ganz Europa nicht. Ist ein Medienkonstrukt, nun definitiv. Hab es selbst gesehen, ich war da oben. Da gibt es absolut nix zu melden, nihilitschko, nada. Den Flieger hätte der Pilot auch im Vollsuff und blind runtergebracht. Ist eine Erfindung von US Amerika. Den Rest macht Photoshop.

Comical Muli

Global Gridlock

so heißt das Aschedings hier im TV. Scheint wirklich nix mehr zu gehen. Die Engländer auf der Konferenz schauen fassungslos in die Glotze. Normale Hotelzimmer gibt es nicht mehr in DC (checkt mal hrs.de), das günstigste liegt derzeit bei 300 Dollar die Nacht.

Sogar die Subway-Rolltreppen in Woodley Park sind kaputt. 20 Höhenmeter ohne amplification. Für viele Amis zu viel. Ab 2/3 des Weges Panik auf der Rolltreppe, Menschen fangen an zu weinen. Weigern sich einfach, weiter zu gehen. Oben klopfen sie sich auf die Schultern, als hätten sie gerade den Mount McKinley bezwungen:

Irgendwie beunruhigend alles.

Nostradamus

Komisch, eigentlich.

gesehen bei CNN.COM

Counterculture, made in DC

Today, I met an outstanding scholar: Bernard W., whom I saw on the streets of Washington, DC. I spotted him (or the figure behind the book) at a local Mc Donald’s in Woodley. The first impression was simply stunning: a person, who reads at Mc Donald’s … ?

Albeit the fact that some fella’s reading at MCD is weird enough, it really blew me away what book he held in hands. At first, I had to look twice if this is not a Tarrantino film set, but it really was a convincing peace of counterculture:

We talked for three hours. The afternoon turned out to be one of the most delightful conversations I ever had. A jobless black person is reading critical theory and his interpretations on Zizek, Foucault and Godard just blew me away. To be honest: I’ wished that most of my students would be eager enough to reach his level of philosophizing severe social and ideological problems. I couldn’t compete. This son of a worker’s family was raised with books, a privilege I hadn’t had at least: »my parents feeded me with books, the only food that made me stay silent«. He never attended higher education, never attended a college. But at the age of 40 he still spends his money on books about Marx, Zizek & Badiou:

You surely understand that I developed a deep sentiment of respect towards this person. But in some regard it also made me feel very sad. Thinking about my situation at home – I teach the sons and daughters of bourgeoise people who will never ever have the guts to challenge current ideologies on the poor and disadvantaged – I was reasoning why neoliberalism is that successful in formatting people’s minds with the dull fantasy of conspicious consumption. At least, Bernard resists. Our institutions lost somebody when they managed to be the exclusive schools for elitist’s wimps.

I’d wish to bring him to university – if anybody knows some open posts for DC’s urban avantgarde, please forward me. Till that, I will have some fun strolling the streets with him.

Gruß & Dank

an alle, die mich heute erreicht haben. Eure SMS, Email oder nicht funktionierenden Anrufe haben mich zwischen Tappahannock und Colonial Beach erreicht, uralte Sklaventreibergegend. Auf dem Weg haben wir noch das Geburtshaus von George Washington am Potomac angekuckt (s.u.).

Ansonsten ist hier in Northern Virginia der Hund verreckt. Kein Vergleich zum Südwesten, wo jeder Highway eine Geschichte erzählt und jeder Coyote eine Inspiration bringt (z.B. Hose voll machen).

Also, bis demnächst in good ol’ Germany, Europa kommt einem sehr weit weg vor hier, vor allem, wenn man wie gerade durch eine komplett schwarze Hood in Washington DC läuft und der einzige Whitie ist.

m.

Gruß von der Eastcoast

vom Westcoast-Hippie. Alles neurotische Engländer hier. Sonnenaufgang über dem Atlantik in Ocean City/DL trotzdem super.

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